Publikumsstimme nach der Luzerner Premiere:
Nach manchen frustrierenden Regiespektakelerlebnissen endlich einmal wieder ein exzellenter Theaterabend bei „Love Letters“ im Hotel Palace in Luzern. Nur zwei Schauspieler, nur ein sparsames, jedoch in Erinnerung bleibendes Bühnenbild. Aber welch sensible Intensität, welch vitale Dynamik evozieren die beiden Künstler aus dem Briefwechsel. Sehr plastisch entsteht über Briefe und Postkarten bei den gespannt zuhörenden Zuschauern ein Bild der Beziehung zwischen zwei Menschen, Andy und Melissa, über einen Zeitraum von etwa 50 Jahren mit wechselnder Nähe und Entfremdung und den damit zusammenhängenden biographischen Brüchen. Endlich wieder einmal Theater, das berührt. Und dass es uns berührt, ist das Verdienst der zwei hervorragenden Schauspieler Ursula Hildebrand und Wolfram Schneider-Lastin, die das, was hinter dem Geschriebenen aufscheint, durch Intonation, Mimik und Gestik in einer selten so gesehenen Weise wunderbar lebendig werden lassen.“ (G.H., Ebringen)

Love Letters von A. Gurney

"Die Geschichte zweier Menschen, die nicht zueinander finden und nicht von einander lassen...,

- sie eine fetzige Provokante, lebenshungrige Tochter aus gutem Haus, die ihr Leben nicht in den Griff bekommt, zwischen Kunst und Alkohol  stolpert; 

er ein aufrechter, korrekter und strebsamer Typ aus gutem Haus, Harvard Absolvent, der bis zum Senator aufsteigt...

Die Schauspieler in einem Tonfall, in dem auch heutige Zeitgenossen miteinander wechselreden oder wechselschreiben... 

Die Regie liess klug jede dogmatische Festlegung, jede Quacksalberei aus, liess stumme Minuten einschalten für die sich erschliessende Realität der liebend hin- und hergerissenen. Nach dem Tod von Melissa bleibt Andy eine Leere. Auch diese dramatische Erschütterung griff ans Herz.  Die Aufführung machte dem Publikum Freude und der Schwanen-Bühne Ehre. Der Applaus wollte nicht enden." (Schaffhauser Nachrichten)

Foto: Sabine Bierich

LOVE LETTERS

von A. R. Gurney

Personen:

Andrew Makepeace Ladd III . . . . . . . . . 
Melissa Gardner . . . . . . . . . . . . . . . . . 

Regie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Sabine Bierich
Ausstattung . . . . . . . . . . . . . . . . . . Hildegard Karrer-Wolf
Maske . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Fred Lipke
Grafik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Erich Brechbühl

Première: 22. September 2012, 20 Uhr
2. Vorstellung: 23. September 2012, 19 Uhr
Ort: Hotel Palace, Luzern

Mit Augen hören ist das schönste Lieben. (William Shakespeare)

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